Aufstiegsmannschaft - Zweite Mannschaft steigt in A-Klasse auf

Zahlreiche Verletzungen erschwerten dem TV Oberndorf II den Weg in die Relegation. Nach der Hinrunde nur auf Platz sieben, verbesserte man sich in der Rückrunde auf den vierten Rang. Da der punktgleiche FC Oberhinkofen II und der TSV Großberg II auf die Relegation verzichteten, bekam der TV die Chance zum Aufstieg in die A-Klasse. Im Entscheidungsspiel wurde dann der TV Hemau II mit 3:2 nach Verlängerung bezwungen.

Der Vorbereitungsplan für die Rückrunde der Saison 2009/2010 ist fertig und kann in der Anlage eingesehen und heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Auch wenn bis zum Start noch etwas Luft ist, kann sich ein jeder schon mal seelisch-moralisch darauf vorbereiten. Auch sollte er mit seiner Luft nicht allzu fahrlässig umgehen, sondern rechtzeitig den Akku wieder an die Ladestation hängen. Es gibt viel zu tun, ...!

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Gerade so richtig am Boden, kam mit der SpVgg. Illkofen ein Oberndorfer Angstgegner gerade recht. Es half ja nichts mehr, egal gegen wen, etwas Zählbares musste her. Man kann es vorweg nehmen, es war ein ordentliches Spiel gegen einen - allerdings ebenfalls - ersatzgeschwächten Gegner und ein absolut verdienter Sieg.

Die Einstellung schien dieses Mal zu passen, mit Johannes Reil und Matthias Weiß kehrten zudem zwei Spieler in die Startelf zurück. Man kontrollierte das Spiel vom Start weg und ging in der 9. Spielminute nach einem Eckball durch Stephan Hirschmann per Kopf verdient mit 1 : 0 in Führung. In der Folgezeit kam man immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners, das wichtige 2 : 0 wollte allerdings nicht gelingen. Nach 38 Spielminuten kam Illkofen erstmals gefährlich vor unser Tor. Torwart Roland Weitzer konnte einen Kopfball aus kurzer Distanz jedoch reaktionsschnell abwehren. Dann waren die ersten 45 Minuten rum, allerdings noch nicht Halbzeit. In der Nachspielzeit ein Einwurf für Illkofen auf Höhe der 16m-Linie. Ausgeführt, geschlafen und der Illkofener Torjäger Florian Betz vollstreckte trocken zum 1 : 1 Halbzeitstand.

Wieder verkehrte Welt in Illkofen, die allerdings bald noch verkehrter werden sollte. Obwohl wieder optisch überlegen, mussten wir in der 58. Spielminute den 1 : 2 Rückstand hinnehmen. Einen weiten Ball Richtung unser Tor verlängerte Christian Hanika in Bedrängnis mit dem Kopf ins eigene Tor. Wieder lag man zurück und man brauchte einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Man erholte sich und erspielte sich bereits in der Folgezeit wieder ein deutliches Übergewicht, das sich auch zunehmend in Chancen ausdrückte. Trotzdem dauerte es bis zur 75. Spielminute, ehe Michael Nüßle mit einem genialen Pass Mehmet Yigit bediente, der zunächst den gegnerischen Torwart umkurvte und anschließend den Ball zum 2 : 2 Ausgleich einschob. Heute merkte man der Mannschaft an, dass man als Sieger den Platz verlassen wollte. Sofort ging es wieder nach vorne und in der 80. Spielminute wurde man für das an diesem Tag gezeigte Engagement belohnt. Der insgesamt gut leitende Schiedsrichter pfiff Elfmeter für uns, nachdem ein gegnerischer Spieler den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt haben soll. Diese Chance ließ sich Johannes Reil nicht entgehen, er verwandelte sicher zum 3 : 2 Endstand. In den letzten Minuten hätten sich sogar noch Möglichkeiten zum 4 : 2 geboten, u. a. traf Ronny Teichmann in der 82. Spielminute aber nur die Latte, die im übrigen von Johannes Reil bereits in der 60. Minute anvisiert wurde.

Fazit: Ein hochverdienter Erfolg, der durchaus hätte deutlicher ausfallen können. Die Mannschaft hat nach zwei Pleiten in Folge die nötige Trotzreaktion gezeigt, die hoffentlich keine Eintagsfliege war. Herauszuheben aus einer insgesamt guten Mannschaftsleistung ist Christian Scheugenpflug, der bereits in den letzten Wochen erkennen ließ, dass er im Defensivzentrum ein wertvoller Spieler sein kann. 90 Minuten unterwegs und dieses Mal stimmte auch die Effektivität. Weiter so!

Ausblick: Der Erfolg hat gut getan, man sollte sich aber davon nicht blenden lassen, zumal der Gegner auch einige Stammkräfte ersetzen musste. Mit einer konzentrierten Vorstellung sollte man im nächsten Spiel zuhause gegen die DJK Altenthann zu drei Punkten kommen können, auch wenn der Gegner sicherlich nicht so schlecht spielt, wie er momentan in der Tabelle dasteht. Und: wichtig wäre einmal ein Spiel, bei dem man nicht bis zum Schluß um den Erfolg bangen muss.

Gegen Mintraching musste man die 2. Niederlage in Folge hinnehmen, sie war ebenso unnötig wie die Niederlage einige Tage zuvor in Aufhausen. Eigentlich hätte man meinen können, dass der Auftakt in ein langes Gillamoos-Wochenende Kräfte freisetzt, aber weit gefehlt.

Ein schläfriger Start wurde bereits in der 8. Spielminute bestraft, als eine schöne Flanke in unseren Strafraum einen dankbaren Abnehmer fand und der Ball per Kopf zum 0 : 1 in unser Tor befördert wurde. Noch nicht erholt vom Gegentor, kurze Zeit später ein weiterer Rückschlag: Kapitän Elmar Raschof musste verletzt ausgewechselt werden und so fehlte der ohnehin schon arg ersatzgeschwächten Mannschaft eine weitere Stammkraft. Dies spiegelte sich zunächst im Spiel wieder, es gelang wenig Konstruktives. Erst ab der 25. Spielminute kam man wieder besser in die Partie und konnte auch einige schöne Chancen verzeichnen, leider blieben sie - wie so oft in dieser Saison - allesamt ungenutzt. Damit noch nicht genug, ein katastrophaler Fehlpass eines unserer Defensivspieler führte in der 44. Spielminute zu einem schnellen Mintrachinger Konter, dem Daniel Feil im eigenen Strafraum ein jähes, allerdings auch strafstoßwürdiges Ende setze. Der fällige Elfmeter landete zum 0 : 2 in den Maschen.

Restlos bedient ging es in die Kabine. Trotz aller Widrigkeiten fasste man den Entschluß, nochmals Fahrt aufzunehmen, um die Partie vielleicht doch noch drehen zu können. Kaum stand man allerdings wieder auf dem Platz, stand es auch schon 0 : 3. Ein schöner Distanzschuß des Gegners sorgte in der 48. Spielminute für die Entscheidung. Das einzig positive an diesem Spiel folgte in den letzten 30 Spielminuten. Anstatt die Köpfe vollends hängen zu lassen, folgten wütende Angriffe auf das Mintrachinger Tor, leider kam es nur noch zum Anschlusstreffer durch Michael Nüßle in der 67. Spielminute, der eine schöne Einzelaktion zum 1 : 3 abschloß. Wäre die jetzt an den Tag gelegte Aggressivität doch vom Start weg vorhanden gewesen. Das Spiel hätte einen anderen Verlauf und einen anderen Ausgang genommen. So aber musste man eine weitere bittere Niederlage einstecken, die man erneut nicht (alleine) auf das Fehlen von 6 Stammkräften schieben kann. Eine aggressive letzte halbe Stunde ist zuwenig, wenn man in einer zweifellos schwierigen personellen Phase als Sieger vom Platz gehen möchte.

Fazit: Es war nicht nur die Aufstellung, die an diesem Tag einige Wünsche offen ließ. Es war auch die Einstellung der Mannschaft, die bereits in der Spielvorbereitung einige Schwächen erahnen ließ. Der anstehende Gillamoos-Auftakt war jedenfalls kein Motivator, eher das Gegenteil. Nach der 2. Niederlage in Folge muss eine Kurskorrektur her, damit man sich nicht plötzlich in der 2. Tabellenhälfte wiederfindet.

Die Spieler Ammon, Keil, Nüßle, Reil, Weiß und Y. Yigit waren eine schwere Hypothek für das Auswärtsspiel in Aufhausen. Während sich Michael Nüßle im Urlaub befand, laborieren die anderen fünf Spieler an größtenteils längerwierigen Verletzungen. So war vom Start weg klar, dass in Aufhausen mit der zur Verfügung stehenden Rumpftruppe nur mit einer konzentrierten, disziplinierten und cleveren Spielweise etwas zu holen sein würde. Gleichwohl war die interne Marschroute klar, man wollte mit drei weiteren Punkten an den vordersten Teams der Liga dran bleiben.
Das Unternehmen startete bereits nach drei Minuten äußerst positiv, Mehmet Yigit zirkelte einen Freistoß aus halblinker Position scharf und präzise ins lange Eck zur 1 : 0 Führung ins Netz. Nicht ganz, aber beinahe im Gegenzug gab es (einen unnötigen) Freistoß für Aufhausen. Der hohe Ball war in unseren Strafraum lange unterwegs, er fand am langen Pfosten völlig unbedrängt einen Aufhausener Abnehmer. Halb schoß er ihn, halb traf ihn der einfliegende Ball am Fuß, jedenfalls trudelte der Ball aus ca. fünf Metern zum 1 : 1 Ausgleich ins kurze Toreck. Die gute Ausgangslage war postwendend wieder dahin. Ähnlich wie gegen Matting verteilten wir nach der frühen Führung durch einen eklatanten Stellungsfehler großzügigst Geschenke. Dabei wollten wir konzentriert und clever auftreten. Themaverfehlung nach 5 Spielminuten.
Erneute Chancen zur Oberndorfer Führung vergaben - noch in der Anfangsphase - Ronny Teichmann (11.), dessen Schuß vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld sprang und Christian Scheugenpflug (16.). Danach neutralisierten sich beide Teams ziemlich, Chancen blieben Mangelware. In der 37. Spielminute nutzte Mehmet Yigit eine Unordnung in Aufhausens Hintermannschaft, er schnappte sich den Ball, marschierte durch zwei Aufhausener Abwehrspieler hindurch und schoß frei vor dem gegnerischen Torwart zur 2 : 1 Führung ein. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Wieder gab es die klare Ansage, dass wir trotz unserer Personalprobleme hier unbedingt mit einem Sieg nach Hause fahren wollen. Und anders als gegen Matting lag man ja in Führung. Wenn nun  noch ein drittes Tor gelänge ...
Ein drittes Tor gelang aber nicht. Stattdessen eine Schlüsselszene nach 53 Spielminuten. Nach einer Standardsituation zerrt der ansonsten sehr gut spielende Christian Scheugenpflug den gegnerischen Spieler Buberger im Strafraum vehement am Trikot. Der ordentlich leitende Schiedsrichter konnte die Situation beobachten und entschied auf Strafstoß. Aufhausen ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und glich per Strafstoß zum 2 : 2 aus. Nach dem Ausgleich war deutlich zu spüren, dass Aufhausen nun den Sieg wollte, während wir die letzte Konsequenz an Willen und Einsatzbereitschaft vermissen ließen. Der Aufhausener Wille setzte sich schließlich durch. Einen mustergültig vorgetragenen Konter konnte Buberger in der 71. Spielminute zum 3 : 2 für Aufhausen abschließen. Bei diesem Gegentreffer machten wir in der Defensive keine glückliche Figur, u. a. passte die Abstimmung zwischen Torwart und Libero nicht. Nach diesem Tor fehlte auf unserer Seite das letzte Aufbäumen, einzig Christian Hanika war es, der die Mannschaft immer wieder nach vorn peitschte. Schließlich war er es selbst, der mit einem Kopfball an die Latte in der 73. Spielminute noch die beste Chance zum erneuten Ausgleich vergab. Das Spiel ging 3 : 2 verloren!

Fazit: Diese Niederlage war unnötig wie ein Kropf! Nicht Aufhausen war es, die von sich aus das Spiel gewannen, sondern wir, die sie großzügig immer wieder zurück ins Spiel brachten. Statt - wie besprochen - mit Cleverness drei Punkte zu holen, stehen wir trotz einigermaßen hohem Aufwand mit null Punkten da. Unnötig und ärgerlich!!! Die Niederlage auf die Personalprobleme zu schieben, wäre dabei völlig verfehlt. Dieses Spiel muss mit den Spielern gewonnen werden, die an diesem Samstag in Aufhausen am Platz bzw. zur Verfügung standen. Ohne Wenn und Aber ...
Aber es war der Gegner, der den Sieg unbedingt wollte und ihn letztlich auch bekam.

Ausblick: Das Spiel gegen den FC Mintraching wird den weiteren Weg des TVO vorentscheiden. Nur mit einem Sieg bleibt die Möglichkeit bestehen, vorne dranzubleiben. Die Personaldecke ist nicht besser als gegen Aufhausen, aber es ist ein Heimspiel und die Zeit, den Gegnern Geschenke zu machen, ist endgültig vorbei.

Wie schon im Spiel gegen Geisling hätte es ein angenehmer Fußballnachmittag werden können. Das Spiel war erst wenige Sekunden alt, da ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters, es gab Elfmeter für Oberndorf, Johannes Reil verwamdelte (relativ) sicher und es stand 1 : 0. Stefan Gleixner war übrigends nach starkem Flügellauf vom Mattinger Torwart an der Grundlinie von den Beinen geholt worden. Kaum vier Minuten später: eine Ecke von Matting kommt relativ ungefährlich vor unser Tor, ein Oberndorfer Spieler mit seinem Kopf recht unglücklich an den Ball und der Ball geht zum 1 : 1 in unser Tor. Der unglückliche Torschütze: Stefan Gleixner!
Zwischen der 5. und der 20. Minute einige durchaus gute Einschußmöglichkeiten auf Oberndorfer Seite, allesamt ungenutzt. In der 20. Spielminute besitzen wir auf unserer rechten Defensivseite den Ball, der Ball wird schön quergelegt auf ... auf den gegnerischen Spieler Thomas Eisvogel, der zieht aus ca. 20 m ab, sein Sonntagsschuß landet zum 2 : 1 für den SC Matting im Oberndorfer Tor. Spätestens jetzt war klar, dass es mit dem schönen Nachmittag nichts werden würde. Vorbei war der Nachmittag zu diesem Zeitpunkt bereits für unseren Stürmer Roman Keil. Er wurde vom generischen Defensivspieler Seidl ziemlich rüde von den Beinen geholt und musste mit Verdacht auf eine schwere Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. Durch die Mattinger Führung und die Verletzung von Roman Keil ging einige Minuten relativ wenig in unserem Spiel zusammen, bis nach einer knappen halben Stunde ein Spieler von uns über die rechte Seite durchbrach, zunächst nicht abschloss, den Torwart (elegant) umkurvte und aus fünf Metern den Ball zum 2 : 2 Ausgleich über die Linie beförderte. Der Name des Torschützen: Stefan Gleixner!
Bis zur Pause hatten wir das Heft wieder fest in der Hand. Chancen von Teichmann und zweimal Mehmet Yigit führten allerdings nicht zur verdienten Pausenführung. In der Pause wurde als Marschroute für die zweite Halbzeit ausgegeben, sofort wieder das Spiel in die Hand zu nehmen und so schnell als möglich die erneute Führung zu erzielen. Das Spiel haben wir in die Hand genommen, Torchancen konnten wir uns genügend erspielen, nur: das schnelle 3 : 2 wollte nicht gelingen.
Die Mannschaft verfiel zusehends in Hektik, richtig druckvoll und strukturiert wirkte das Spiel mit zunehmender Dauer nicht mehr und spätestens eine Viertelstunde vor Schluß schienen einige bereits mit dem eigenen Unglück zu hadern, der Glaube an das längst überfällige Siegtor begann immer mehr zu schwinden. Als sich einige wohl bereits mit dem ärgerlichen Unentschieden abgefunden hatten, kam der Ball auf halbrechts zu Ronny Teichmann, seine x. Torchance, ein Volleyschuss und der Ball wurde ins kurze Toreck gehämmert. Der 3 : 2 Siegtreffer in der 87. Spielminute, vielumjubelt, hochverdient, aber kaum mehr erwartet. So wurde es im Anschluß zumindest noch ein versöhnlicher Sonntagnachmittag.

Fazit: Ein hochverdienter Sieg einer über die komplette Spielzeit haushoch überlegenen Oberndorfer Mannschaft drohte zum wiederholten Male daran zu scheitern, dass man den Glauben an die drei Punkte verlor und viel zu früh den unbedingten Willen und die unbedingte Konsequenz im Drängen auf das dritte Tor vermissen lies. Es hat zum Glück noch geklappt, dank Ronnys schönem Volleytor kurz vor Schluss. Stefan Gleixner kam nach längerer Verletzungspause in die Mannschaft zurück, sein Spiel war an Ereignissen reich, die Leistung insgesamt sehr in Ordnung. Der generische Spieler Seidl, nach einer roten Karte im ersten Saisonspiel für Matting gegen uns zum ersten Mal wieder mit von der Partie, wurde nach ca. 65 Spielminuten mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt. Dies hätte auch bereits viel früher mit glatt Rot erfolgen können (s.o.).

Ausblick: Die Verletztenmisere wird größer, das wichtige Spiel in Aufhausen deshalb schwierig. Die tabellarische Ausgangssituation ist gut, man steht nur zwei (drei) Punkte hinter der Tabellenspitze.

Es gibt Gegner, gegen die gewinnt man regelmäßig und weiß eigentlich nicht WARUM. Es gibt Gegner, gegen die verliert man regelmäßig und weiß eigentlich nicht WARUM. Eine ständig wiederkehrende Geschichte zwischen Oberndorf und Köfering. Dies war auch am gestrigen Sonntag, 16.08.2009 nicht anders.
 
Die Heimelf ging vom Start weg beherzt zur Sache und übernahm bald das Kommando. In der 14. Spielminute stand nach einem haarsträubenden Abwehrfehler ein Köferinger Spieler frei vor unserem Torwart, brachte den Ball jedoch nicht an ihm vorbei. Auch in der Folgezeit war Köfering das engagiertere Team, konnte sich allerdings auch nicht mehr richtig zwingend in Szene setzen.
So war es dem TVO vorbehalten, in der 32. Spielminute völlig unerwartet mit 1 : 0 in Führung gehen zu dürfen. Die gegnerische Deckung war weit aufgerückt und spekulierte auf eine Abseitsstellung. Der sich aus dem Mittelfeld lösende Michael Nüßle wurde von Johannes Reil prima auf die Reise geschickt und konnte den Ball am gegnerischen Torwart vorbei ins lange Eck schieben. Die Freude über die Führung währte allerdings nur kurz. Bei einem Eckball des Gegners in der 34. Spielminute passte man am kurzen Pfosten nicht auf, Köferings Stürmer Perparim Lushi konnte den Ball mit dem Kopf aus kurzer Distanz zum Ausgleich über die Linie drücken. Derartige Stellungsfehler sollten eigentlich nicht passieren, eine glückliche Führung wurde somit sofort wieder leichtfertig vergeben.
In den 10 Minuten bis zur Pause machte sich im TVO-Lager eine allgemeine Unordnung breit. Im Mittelfeld fehlte die Zuordnung, Defensivzweikämpfe wurden, sofern man sie erreicht hat, meistens verloren. Ohne weiteren Schaden zu nehmen, erreichte man mit einem 1 : 1 die Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause war man bemüht, die Ordnung im Team wieder herzustellen. Mit einer taktischen Umstellung, die speziell auf die Offensiveröffnung aus der gegnerischen Viererkette hin ausgerichtet war, ging es in die zweite Halbzeit. Prompt konnte man denn auch in der Defensive größere Probleme vermeiden, man war nun wieder deutlich besser postiert. Köfering fand im Offensivspiel keine Mittel, mit Ausnahme weiter Diagonalbälle vor unser Tor, die aber alle ohne größere Probleme entschärft werden konnten.
In der 56. Spielminute war es ein mustergültig vorgetragener Konter über drei Stationen, den letztlich Roman Keil nach Zuspiel von Mehmet Yigit aus ca. 6 m zur 2 : 1 Führung für den TVO über die gegnerische Torlinie befördern konnte. In der Folge verletzten sich in jeweils sehr unglücklichen Aktionen zwei gegnerische Spieler schwerer, beide konnten nicht mehr weiterspielen. Nach der zweiten Verletzung stand Köfering nur noch mit zehn Mann auf dem Feld, da sie bereits kurz zuvor den dritten Wechsel vorgenommen hatten. Dies änderte jedoch nichts am Spielverlauf. Der TVO stand weiterhin defensiv so kompakt es eben ging und Köfering versuchte primär mit hohen Bällen vor das Oberndorfer Tor zum Erfolg zu kommen.
Wieder aber kam es ganz anders. Die einzige echte Oberndorfer Spitze Ronny Teichmann setzte in der 77. Spielminute engagiert nach, er konnte einem Köferinger Abwehrspieler den Ball abjagen. Sein Zuspiel auf Mehment Yigit brachte diesen nach einem kurzen Dribbling frei vors Köferinger Tor. Es stand 3 : 1, die Partie war entschieden.
Bei einem weiteren Konter in der 92. Spielminute hätte Mehmet Yigit sogar noch auf 4 : 1 erhöhen können, scheiterte mit seinem strammen Rechtsschuss jedoch am Pfosten des gegnerischen Gehäuses. Dies wäre des Guten aber auch zuviel gewesen.

Fazit: Wie zu Beginn erwähnt, so ganz genau weiß man es nicht, warum Oberndorf in Köfering immer gewinnt. Der Spielverlauf lässt jedenfalls keine Klärung der Frage zu, vielleicht eher die taktische Cleverness. Ein bißchen Glück ist wohl auch mit von der Partie. Letztendlich egal, Hauptsache gewonnen. Ein Sonderlob verdient sich dabei unser Defensivspieler Christian Hanika, der - selbst durch eine Leistenverletzung angeschlagen - mit vollem Einsatz und ständiger Motivation mit bestem Beispiel voran ging.
Den beiden Köferinger Spielern wünschen wir an dieser Stelle, dass sich die Verletzungen als nicht so schlimm erweisen und sie bald wieder einsatzfähig sind.

Ausblick: Der nächste Gegner heißt SC Matting. Er kommt mit der Empfehlung eines 5 : 2 Erfolges gegen den Ligafavoriten aus Sünching nach Oberndorf ...
Mehr sog i ned.

Hauptdarsteller am 3. Spieltag war keiner der 22 Fußballer auf dem Platz, sondern der Unparteiische. Parteilichkeit kann man ihm denn auch nicht vorwerfen, aber ein Fußballspiel, das durchaus einiges zu bieten gehabt hätte, konnte er definitiv auch nicht leiten. Damit genug zu diesem Thema! Der Ärger ist weitgehend verflogen, die anwesenden Zuschauer wissen, was gemeint ist, alles andere würde zu weit führen.

Mit dem SV Sulzbach trat ein Gegner in Oberndorf auf, der in allen Mannschaftsteilen gleichermaßen kompakt und gut besetzt war und zurecht zum engeren Favoritenkreis gezählt werden darf. Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Kreisklassenpartie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Das 1 : 0 für den TVO erzielte dabei bereits nach einer Spielminute Andreas Geroldinger, der einen verdeckten Schuß aus ca. 15 m im Gehäuse des Gegners unterbringen konnte. Sulzbach war keineswegs geschockt und glich nach ca. 25 Minuten durch einen sehenswerten Kopfball von Spielführer Tobias Judenmann aus. In einem offenen Schlagabtausch war es in der 31. Spielminute wieder der TVO, der das nächste Ausrufezeichen setzte. Christian Hanika konnte nach Eckball per Kopf das 2 : 1 erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
Mit dem festen Vorsatz, die drei Punkte zuhause zu behalten, ging man in die zweite Halbzeit. Zunächst konnte man den Gegner auch vom eigenen Tor fernhalten, kam allerdings auch selber kaum zu zwingeneden Aktionen. Ab der 60. Spielminute wurde der Druck des Gegners größer und die Heimelf wurde zusehends in die eigene Hälfte gedrängt. Dem Ausgleich für Sulzbach ging nach 65 Spielminuten allerdings eine äußerst umstrittene Szene voraus. Bei einem Zweikampf im Strafraum duellierten sich Andreas Geroldinger und der gegnerische Stürmer Krainz. Zur Überraschung aller (auch der Sulzbacher Anhänger) resultierte daraus ein mehr als fragwürdiger Elfmeterpfiff. Die Gelegenheit zum Ausgleich ließ sich Sulzbach in Form von Tobias Judenmann nicht entgehen, er verwandelte den Elfmeter sicher zum 2 : 2.
Den Rest des Geschehens dominierte komplett unser Unparteiischer. Seine Entscheidungen boten hohen Unterhaltungswert, für die direkt Betroffenen waren sie allerdings teilweise richtig traurig.

Fazit: Das Ergebnis war gerecht. Wie es dazu kam und welche Begleiterscheinungen damit verbunden waren, sind eine andere Geschichte, die eigentlich nicht das engagierte Bestreben zweier ambitionierter Teams überlagern sollte.

Hauptsache gewonnen! So lautet das Fazit zum Spiel des TVO gegen den TV Geisling. Nicht, weil der Spielverlauf so eng und das Spiel selber so fürchterlich schlecht gewesen wäre, sondern weil es wieder einmal weltmeisterlich anmutete, aus wie vielen Torchancen man doch so wenig Tore machen kann.
Der TV Geisling stand von Beginn an wie erwartet defensiv sehr kompakt, wir konnten zunächst in des Gegners Hälfte offensiv kaum entscheidende Akzente setzen. Eine interne Umstellung der Mannschaft Mitte der ersten Hälfte zeigte Wirkung, so ab der 25. Spielminute wurden die Aktionen druckvoller und der Gegner war vollends in der eigenen Hälfte eingeschnürt. In der 31. Minute nahm ein Geislinger Spieler im Strafraum die Hand zu Hilfe, den fälligen Strafstoß konnte Hoang Minh "Titi" Triet allerdings souverän nicht verwandeln.
Fünf Minuten später war es aber doch soweit. Roman Keil konnte den Ball aus kurzer Distanz nach einem unkontrollierten gegnerischen Abwehrversuch zum 1 : 0 über die Linie bugsieren. Das druckvolle Spiel ging bis zur Pause weiter, ohne dass wir jedoch einen weiteren Torerfolg verbuchen konnten.

Nach der Pause das gewohnte Bild. Der Gast aus Geisling konnte sich kaum mehr aus der Umklammerung befreien, es folgten einige schöne Chancen, eine der größten setzte Mehmet Yigit nach einem trockenen Distanzschuß an den Innenpfosten. Der kurz vorher eingewechselte Christian Scheugenpflug verzog nach schöner Hereingabe per Kopf knapp. Dann endlich das 2 : 0. Michael Nüßle spielte den Ball aus der Mitte steil in die Spitze. Mehmet Yigit zog aus rund 18 m ab. Sein Drehschuß landete unhaltbar im langen Eck. Die Partie war gelaufen ... bis zur 75. Spielminute. Yusuf Yigit ließ sich gegen seinen Gegenspieler zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde konsequent vom Schiedsrichter vorzeitig zum Duschen geschickt. Derlei Aktionen haben auf dem Fußballfeld nichts verloren, sie schaden der Mannschaft und sind einfach nur dumm. Möge man daraus lernen!
Unser Spiel war in der Folgezeit nicht mehr so druckvoll, der Gegner kam aber weiterhin nicht wirklich gefährlich auf. In der 88. Spielminute hätte Michael Nüßle nach einem schönen Konter auf 3 : 0 erhöhen können ... vielleicht müssen ..., er verzog jedoch aus ca. 14 m. Die 90 Minuten waren kurz darauf um, das Spiel aber noch nicht aus. Ein angebliches Foulspiel von Andreas Geroldinger bescherte dem Gast aus Geisling praktisch mit dem Schlusspfiff einen Elfmeter. Die Chance zum Torerfolg ließen sie sich nicht entgehen, das Spiel endete 2 : 1 für den TVO. Nur!

Ausblick: Bereits am Mittwoch geht es in einem weiteren Heimspiel gegen den SV Sulzbach/Do. wieder um Punkte. Wenn man sich die Tore für dieses Spiel aufgehoben hat, ist alles o.k.! Das Spiel wird richtungsweisend sein, wir sollten alles daran setzen, es siegreich zu gestalten. Anpfiff ist um 18:30 Uhr, Treffpunkt am Sportheim um 17:30 Uhr.

Zum Start in die neue Spielzeit 2009/2010 setzte es in Sünching eine 0 : 1 Niederlage. Es war eine Niederlage, die nicht hätte sein müssen. Sünching, einer der Angstgegner des TV Oberndorf und gleichzeitig selbsternannter Titelfavorit war keinesfalls unschlagbar. Im Gegenteil, mit etwas mehr Zielstrebigkeit in der Offensive wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen.
 In Halbzeit eins war Sünching zwar optisch dominant, ohne jedoch wirklich ein Übergewicht zu erlangen. Zwei guten Sünchinger Chancen standen auch zwei Chancen des TVO gegenüber. Johannes Reil und Mehmet Yigit vergaben jedoch in aussichtsreicher Position. In Halbzeit zwei konnte sich Sünching in der Anfangsphase ein Übergewicht erspielen, ohne allerdings wirklich zwingend zu werden. Dennoch wurde unsere Mannschaft immer tiefer in die eigene Hälfte gedrängt, ohne sich selbst offensiv entscheidend in Szene setzen zu können. Nach ca. 65 Minuten fiel dann das Tor des Tages. Ein Sünchinger Spieler setzte sich über unsere rechte Defensivseite entscheidend durch und sein Pass in die Mitte fand letztlich am langen Pfosten einen Abnehmer, der den Ball aus ca. acht Metern flach ins Tor schiessen konnte.
Durch den Rückstand angetrieben kamen wir zurück ins Spiel. Michael Nüßle, der per Kopf nur den Pfosten traf und kurz vor Schluß der eingewechselte Bernhard Bierek frei vor dem gegnerischen Torwart vergaben jedoch in aussichtsreichen Positionen. Auf der Gegenseite hatten wir einmal Glück, als ein Konter der Gegner über unsere linke Defensivseite von Christian Hanika in höchster Not geklärt werden konnte.

Fazit: Im Defensivspiel fand man nach teilweise haarsträubenden Fehlern in der Vorbereitung über weite Strecken wieder zur gewohnten Sicherheit zurück, in der Offensive gibt es noch enormes Steigerungspotential. 
Wenn man am Ende ganz vorne mit dabei sein will, ist es an der Zeit, in solchen Spielen gegen vermeintliche Mitkonkurrenten auch einmal einen Sieg oder zumindest ein unentschieden erzwingen zu können. Dies war gegen Sünching (noch) nicht der Fall.

Ausblick: Am Sonntag geht es im ersten Heimspiel der Saison gegen den TV Geisling. Drei Punkte gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner sind Pflicht, da es bereits drei Tage später im nächsten Topduell zuhause gegen den SV Sulzbach um weitere Punkte geht.

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